1981

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1981
Columbia (Raumfähre)
Start des Space Shuttle Columbia
Wojciech Jaruzelski (1968)
Der polnische General Wojciech Jaruzelski verkündet im Fernsehen das Kriegsrecht.
Anwar as-Sadat
Der ägyptische Präsident Anwar as-Sadat wird bei einem Attentat getötet.
Bucks Fizz gewinnen mit Making Your Mind Up den Eurovision Song Contest.
Jahreswidmungen
Vereinte Nationen: „Atatürk-Jahr“ und „Internationales Jahr der Behinderten
Blume des Jahres (Deutschland): Gelbe Narzisse
Vogel des Jahres (Deutschland): Schwarzspecht
Wort des Jahres: Nulllösung
1981 in anderen Kalendern
Ab urbe condita 2734
Armenischer Kalender 1429–1430
Äthiopischer Kalender 1973–1974
Badi-Kalender 137–138
Bengalischer Kalender 1387–1388
Berber-Kalender 2931
Buddhistischer Kalender 2525
Burmesischer Kalender 1343
Byzantinischer Kalender 7489–7490
Chinesischer Kalender
 – Ära 4677–4678 oder
4617–4618
 – 60-Jahre-Zyklus

Metall-Affe (庚申, 57)–
Metall-Hahn (辛酉, 58)

Französischer
Revolutionskalender
CLXXXIXCXC
189–190
Hebräischer Kalender 5741–5742
Hindu-Kalender
 – Vikram Sambat 2037–2038
 – Shaka Samvat 1903–1904
Iranischer Kalender 1359–1360
Islamischer Kalender 1401–1402
Japanischer Kalender
 – Nengō (Ära): Shōwa 56
 – Kōki 2641
Koptischer Kalender 1697–1698
Koreanischer Kalender
 – Dangun-Ära 4314
 – Juche-Ära 70
Minguo-Kalender 70
Olympiade der Neuzeit XXII
Seleukidischer Kalender 2292–2293
Thai-Solar-Kalender 2524

Das Jahr 1981 stand teilweise im Zeichen der Friedensbewegung. Der Kalte Krieg, der sich nach dem Ende des Vietnamkriegs mit der Ermüdung der Beteiligten etwas entspannt hatte, gewann wieder an rhetorischer Schärfe. Sowjetische Truppen waren 1979, zwei Jahre zuvor, unter Leonid Iljitsch Breschnew in Afghanistan einmarschiert, was das Augenmerk der Weltöffentlichkeit auf Zentralasien lenkte. Gleichzeitig hatten die USA mit der Islamischen Revolution im Iran ihren Vorposten dort verloren. Die SALT-II-Gespräche zwischen den Großmächten waren gescheitert, die NATO setzte daher auf ihren Doppelbeschluss. Mit Ronald Reagan wurde 1981 ein Republikaner Präsident der Vereinigten Staaten, dessen erklärtes Ziel es war, den Rüstungswettlauf gegen den Warschauer Pakt zu gewinnen. Das geteilte Europa sollte dabei als Basis für nukleare Mittelstreckenraketen eine Schlüsselrolle spielen.

Vor diesem Hintergrund kam es 1981 in Deutschland und in ganz Europa zu Friedenskundgebungen, von denen die größte, am 21. November in Amsterdam, 400.000 Menschen anzog. Die Proteste waren Teil einer größeren Untergrundkultur, die auch Umweltbewegung, die Atomkraftgegner und die Hausbesetzerszene umfasste.

Ereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Polen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Reaktion auf die desolate Lage in der Volksrepublik Polen hatte sich 1980 eine neue, unabhängige Gewerkschaft, die Solidarność, gegründet, der schon im November 1980 etwa 10 Mio. von 16 Millionen Arbeitnehmern angehörten (siehe auch August-Streiks). Nach ersten Streiks wurden Hardliner im Politbüro gegen gemäßigte Politiker ausgetauscht; danach entspannte sich die Lage. Gleichwohl steigerte die Sowjetunion bzw. die KPdSU (1964–1982 von Leonid Breschnew regiert) den Druck auf die PVAP, die „Konterrevolution“ zu bekämpfen, und veranstaltete wiederholt Manöver in der Nähe der Grenzen Polens.

Im Frühjahr 1981 kam es wiederholt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Staatsorganen und Gewerkschaftsaktivisten. Anlässlich der weiter verschlechterten wirtschaftlichen Lage häuften sich wilde Streiks. In dieser entscheidenden Phase waren zudem die bewährten Vermittlungsmöglichkeiten der Kirche in Polen eingeschränkt, weil im Mai das Attentat auf Papst Johannes Paul II. verübt worden war und am 28. Mai auch noch Primas Stefan Wyszyński starb.

Nachdem der erste Landeskongress der Solidarność im September 1981 ein noch stärkeres politisches Engagement beschlossen und eine Botschaft an alle Arbeiter der anderen sozialistischen Staaten gerichtet hatte, entschloss sich die PVAP-Führung endgültig zum Konfrontationskurs. Auf dem 4. ZK-Plenum vom 16. bis 18. Oktober wurde Parteichef Stanisław Kania durch den als Hardliner geltenden Verteidigungsminister General Wojciech Jaruzelski ersetzt. Trotz der Bereitschaft der „Solidarność“ zu Kompromissen übernahmen in der Nacht vom 12. auf den 13. Dezember 1981 Militär und Sicherheitsorgane die Macht in Polen. General Jaruzelski verkündete in einer Fernsehansprache die Verhängung des Kriegsrechts. Die Führungsspitze der Gewerkschaft wurde in Danzig verhaftet, ihr Vorsitzender Lech Wałęsa (spätere Präsident Polens) unter Hausarrest gestellt. Regionalführer, Leiter der Betriebskommissionen und oppositionelle Intellektuelle, insgesamt einige Tausend Personen, wurden in Lagern interniert. Erst im Juli 1983 wurde das Kriegsrecht offiziell aufgehoben.

Ägypten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ägyptische Präsident Anwar as-Sadat wurde am 6. Oktober bei einer Militärparade durch ein Attentat getötet. Sadat hatte Ägypten bereits 1979 durch den Israelisch-ägyptischen Friedensvertrag in der arabischen Welt isoliert. Zusätzliche interne Feinde machte er sich, als er im September gegen zahlreiche muslimische und koptische Organisationen sowie Studentengruppen vorging und es zu etwa 1.600 Verhaftungen kam. Zusätzlich geriet Ägypten in eine wirtschaftliche Krise. Der islamische Geistliche Omar Abdel-Rahman, der später für seine Rolle im Anschlag auf das World Trade Center 1993 verurteilt wurde, unterstützte das Attentat durch eine Fatwa.

Das Attentat war live im Fernsehen zu verfolgen. Während der Überflug eines Mirage-Kampfflugzeugs die Menge ablenkte, hielt ein Truppentransporter vor der Loge des Präsidenten und ein Leutnant trat nach vorn. Während Sadat aufstand, um den Salut zu empfangen, stiegen die Attentäter aus dem Lastwagen, warfen Granaten und schossen auf den Präsidenten. Im folgenden Schusswechsel wurden sieben Menschen getötet, darunter der kubanische Botschafter, und 28 wurden verletzt, darunter der Außenminister und spätere UN-Generalsekretär Boutros Boutros-Ghali.

Gambia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gambia wurde 1981 von einem gewaltsamen Staatsstreich erschüttert. Im Nachspiel zum Putsch unterzeichneten am 12. Dezember 1981 Gambia und Senegal einen Vertrag, der die Vereinigung der Streitkräfte, der Währung und des Wirtschaftsraumes in der Konföderation Senegambia vorsah. Diese Konföderation bestand vom 1. Februar 1982 bis zum 30. September 1989, als Gambia aus dem Bund austrat.

Jahreswidmungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik und Weltgeschehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Januar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurt Furgler

Februar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kernkraftwerk Brokdorf

März[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2. März: In Ägypten sterben Verteidigungsminister Ahmed Badawi und 13 weitere hohe Militärs bei einem Hubschrauberabsturz.
  • 2. März: Der spanische Fußballspieler Enrique Castro (Quini) wird entführt und am 25. März von der Polizei befreit.
  • 2. März: Eine Boeing 720 der pakistanischen Luftfahrtgesellschaft PIA mit 137 Passagieren und 11 Besatzungsmitgliedern wird entführt und zur Landung in Kabul gezwungen; die Entführer verlangen die Freilassung von 90 in Pakistan inhaftierten politischen Gefangenen, erschießen am 6. März einen Passagier und lassen das Flugzeug erneut am 9. März in Damaskus landen – 54 pakistanische Häftlinge werden freigelassen und nach Syrien ausgeflogen.
  • 3. März: Auf dem 26. Parteitag der KPdSU wird Leonid Breschnew als Generalsekretär und die gesamte Parteiführung in ihren Ämtern bestätigt.
  • 4. März: Der deutsche Bundespräsident Karl Carstens besucht Indien (bis 9. März), wo er Ministerpräsidentin Indira Gandhi und andere führende Politiker trifft.
  • 5. März: In Nürnberg werden nach Vandalismus bei einer Demonstration 141 Personen im Kulturzentrum KOMM verhaftet.
  • 5. März: In Paris werden zwei türkische Diplomaten von armenischen Attentätern getötet.
  • 6. März: Die damals 31-jährige Marianne Bachmeier erschießt im Lübecker Landgerichtssaal den mutmaßlichen Mörder ihrer Tochter Anna.
Reichstagsgebäude im Jahr 1982
  • 13. März: In Berlin wird ein Anschlag auf das Reichstagsgebäude durchgeführt, wobei 50.000 D-Mark Sachschaden entsteht; zwei der drei Täter werden gefasst.
  • 15. März: In Surinam scheitert ein Staatsstreich vorwiegend rechter Kreise.
  • 15. März: Aus der Präsidentenwahl in der Zentralafrikanischen Republik geht der bisherige Staatspräsident Dacko mit etwas mehr als 50 % der abgegebenen Stimmen als Sieger hervor.
  • 16. März: In Mauretanien wird ein Staatsstreich niedergeschlagen, bei dem jedoch 85 Menschen ums Leben kommen.
  • 19. März: In Polen spitzt sich die Lage zu, nachdem Gewerkschaftsmitglieder von Solidarność in Bromberg zusammengeschlagen worden sind.
  • 19. März: Die Bundesrepublik lässt mehrere DDR-Spione frei, darunter auch Christel Guillaume, um DDR-Häftlinge freizukaufen.
  • 19. März: Im Iran-Irak-Krieg startet die iranische Seite eine große Gegenoffensive in der Schlacht von Dezful, die jedoch letztlich ohne Sieger bleibt.
  • 20. März: Maria Estela Peron, vormalige Präsidentin, wird in Argentinien zu acht Jahren Haft verurteilt.
  • 22. März: Bei den Kommunalwahlen in Hessen erreichen die Grünen spektakuläre Gewinne, während CDU und SPD mehr oder weniger große Verluste einfahren.
  • 26. März: In Großbritannien gründen ehemalige Mitglieder der Labour-Partei die Sozialdemokratische Partei Großbritanniens.
  • 27. März: Eine Boeing 737 der honduranischen Luftfahrtgesellschaft TAN Honduras mit Ziel New Orleans wird von Angehörigen der linksgerichteten nationalen Befreiungsbewegung nach Managua (Nicaragua) entführt, wo die Entführer am 29. März aufgeben und ihre 49 Geiseln freilassen.
  • 28. März: In Indonesien wird eine DC-9 der indonesischen Luftfahrtsgesellschaft von moslemischen Terroristen entführt und über Malaysia nach Bangkok gezwungen; die Entführer fordern die Freilassung von 84 politischen Häftlingen in Indonesien und werden am 31. März von einem Elitekommando überwältigt, ohne die Geiseln zu schädigen.
  • 30. März: Bei einem Attentat wird US-Präsident Ronald Reagan in Washington, D. C., verletzt, der Attentäter John Hinckley, Jr. wird gefasst.
  • 30. März: Der deutsche Innenminister Gerhart Baum verabschiedet den seit 1971 amtierenden Chef des Bundeskriminalamts, Horst Herold; neuer BKA-Chef wird ab 1. April Heinrich Boge.

April[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Start der Columbia
  • 12. April: Erster Start eines Space Shuttle, der Raumfähre Columbia, nach Komplikationen mit einem Computer.
  • 16. April: Sigurd Debus, der zur Terroristenszene gezählt wird, stirbt in einem Hamburger Krankenhaus an den Folgen eines Hungerstreiks für verbesserte Haftbedingungen.
  • 17. April: Die polnische Regierung sagt in einem Abkommen die offizielle Anerkennung der Gewerkschaft „Solidarität privater Bauern“ zu.
  • 20. April: In El Salvador sterben bei einem Massaker in San Martin acht Menschen.
  • 22. April: Der spanische Ministerpräsident Leopoldo Calvo-Sotelo besucht auf seiner ersten Auslandsreise die Bundesrepublik Deutschland, u. a. um für die Aufnahme Spaniens in die Europäische Gemeinschaft und die NATO zu werben.
  • 23. April: Die Bahamas werden Mitglied in der UNESCO.

Mai[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1. Mai: Der Wiener Stadtrat Heinz Nittel wird von einem Palästinenser erschossen.
  • 3. Mai: Israels Ministerpräsident Menachem Begin kritisiert Bundeskanzler Helmut Schmidt, nennt ihn „geldgierig“ und rückt ihn in die Nähe des Nationalsozialismus.
  • 4. Mai: In Turin beginnt ein Massenprozess gegen italienische Terroristen.
  • 4. Mai: In Madrid und Barcelona sterben vier Sicherheitskräfte bei Anschlägen.
  • 4. Mai: Ziaur Rahman, Ministerpräsident von Bangladesch, besucht die Bundesrepublik.
  • 5. Mai: In Nordirland brechen nach dem Tod des IRA-Mitglieds Bobby Sands schwere Unruhen aus.
  • 7. Mai: In Madrid werden drei Militärs bei einem Anschlag getötet.
Richard v. Weizsäcker

Juni[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Juli[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

August[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

September[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ägyptens Staatspräsident Anwar as-Sadat (1918–1981)

Oktober[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1. Oktober: Ein Bombenanschlag auf ein Büro der PLO in Beirut fordert 92 Todesopfer, über 200 Menschen werden verletzt.
  • 1. Oktober: Der DDR-Spion Günter Guillaume wird nach mehr als siebenjähriger Haft in die DDR entlassen, nachdem er am 28. September von Bundespräsident Karl Carstens begnadigt worden war.
  • 2. Oktober: Ali Chamenei wird als dritter Präsident der Islamischen Republik Iran und als Nachfolger des ermordeten Mohammed Ali Radschei gewählt und am 13. Oktober vereidigt.
  • 3. Oktober: Der Hungerstreik im HM Prison Maze im nordirischen Belfast wird nach sieben Monaten für beendet erklärt. Zehn von den Briten gefangene Mitglieder der IRA und INLA sind im Streikverlauf wegen Essensverweigerung gestorben.
  • 5. Oktober: Neuordnung im EWS – die D-Mark und der niederländische Gulden werden um 5,5 % aufgewertet, der französische Franc und die italienische Lira um 3 % abgewertet.
  • 6. Oktober: In Ägypten wird Präsident Anwar as-Sadat ermordet. Vize-Präsident Mohamed Hosni Mubarak übernimmt sein Amt.
  • 6. Oktober: In Frankfurt schützen mehrere Tausend Polizeibeamte und Beamte des Bundesgrenzschutzes den Beginn der Bauarbeiten zur Erweiterung des Frankfurter Flughafens.
  • 10. Oktober: In der Bundeshauptstadt Bonn demonstrieren 300.000 Menschen für den Frieden: Friedensdemonstration im Bonner Hofgarten 1981
  • 14. Oktober: In Ägypten wird Husni Mubarak zum Staatspräsidenten gewählt. Er ist Nachfolger des durch ein Attentat ermordeten Anwar as-Sadat.
  • 26. Oktober: Die Bundesrepublik Deutschland schließt mit Ägypten ein Abkommen über die Zusammenarbeit bei der friedlichen Nutzung der Kernenergie
  • 28. Oktober: Das sowjetische U-Boot „U 137“ läuft vor der schwedischen Marinebasis Karlskrona auf Grund. Der Vorfall ist Anlass, bei weiteren in den 1980er Jahren in schwedischen Gewässern gesichteten U-Booten unbekannter Nationalität die Sowjetunion als Drahtzieher zu vermuten. Der Keim für die schwedische U-Boot-Affäre ist gelegt.

November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1. November: Antigua und Barbuda erhält seine Unabhängigkeit
  • 11. November: Antigua und Barbuda wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
  • 17. November: Luftverkehrsabkommen zwischen Taiwan und der Bundesrepublik Deutschland
H. Schmidt und E. Honecker am 12. Dezember am Döllnsee

Dezember[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wissenschaft und Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Humber-Brücke

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cover des Albums The Wall
Logo der Serie „Dallas“
  • 30. Juni: Die ARD beginnt mit der Ausstrahlung der US-amerikanischen Familienserie Dallas.
  • 17. Juli: Joachim Seyppel erhält in Minden den Kogge-Literaturpreis (10.000 DM).
  • 16. August: In Berlin wird die Ausstellung „Preußen – Versuch einer Bilanz“ eröffnet (bis 15. November).
Die Alte Oper in Frankfurt

Gesellschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Frauenmuseum in Bonn

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Joseph Ratzinger, 1988

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Katastrophen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 27. Januar: Die am Tag zuvor in Brand geratene Passagierfähre Tampomas II geht in der Javasee unter. Von den mutmaßlich mehr als 1.200 auf dem Schiff befindlichen Personen können 672 gerettet werden, 147 Tote werden geborgen, 373 namentlich bekannte Menschen bleiben nach dem Seeunfall vermisst.
  • 14. Februar: Bei einem Brand in einer Diskothek in Dublin sterben 49 Menschen.
  • 6. Juni: Im indischen Bundesstaat Bihar kommen bei einem Eisenbahnunglück 235 Menschen ums Leben.
  • 11. Juni: Zugunglück von Erfurt-Bischleben. 14 Menschen kamen ums Leben.
  • 11. Juni: Erdbeben der Stärke 6,7 im Iran, ca. 3.000 Tote
Blick auf die Hotellobby des Hotels Hyatt Regency Crown Center in Kansas City am Tag nach dem Einsturz zweier Verbindungsgänge
  • 17. Juli: Das Hotel Hyatt Regency Crown Center in Kansas City (Missouri) wird Schauplatz einer Katastrophe. Bei einem Tanzwettbewerb stürzen zwei Verbindungsgänge voller Menschen in die dicht belebte Hotellobby herab. 114 Menschen sterben und über 200 werden verletzt. Ursache ist ein Baumangel.
  • 28. Juli: Erdbeben der Stärke 7,1 im Iran, ca. 1.500 Tote
  • 22. August: Bei der Explosion eines Verkehrsflugzeugs kommen auf Taiwan 110 Menschen ums Leben.
  • 19. September: Das Flusspassagierschiff „Sobral Santor“ (Brasilien) kentert auf dem Amazonas. 300 Menschen sterben
  • 1. Dezember: Ajaccio, Korsika, Frankreich. Eine McDonnell Douglas MD-80 der jugoslawischen Inex Adria Aviopromet prallt während des Landeanflugs gegen einen Berg. Alle 178 Personen an Bord sterben.

Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.

Nobelpreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nicolaas Bloembergen

Alternative Nobelpreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo des Senders MTV

Geboren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Januar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jamelia
Alicia Keys
Clara Morgane
Elijah Wood
Justin Timberlake

Februar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Paris Hilton
Joseph Gordon-Levitt
Jan Böhmermann

März[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Samuel Eto’o
Matthias Schweighöfer
Julia Stiles

April[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bjørn Einar Romøren
Hayden Christensen
Caro Emerald
Jessica Alba

Mai[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andrea Barzagli
Cosma Shiva Hagen
Iker Casillas

Juni[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Natalie Portman
Nora Tschirner
Simon Ammann

Juli[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Milow
Fernando Alonso

August[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Miracle Laurie
Meghan Markle (2018)
Vanessa Amorosi
Roger Federer
Christina Obergföll

September[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beyoncé Knowles
Collien Ulmen-Fernandes
Christina Milian
Serena Williams

Oktober[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zlatan Ibrahimović
Heikki Kovalainen

November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Joe Cole
Natasha Bedingfield

Dezember[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Britney Spears
Amy Lee
Sienna Miller
Haley Paige
  • 30. Dezember: Haley Paige, US-amerikanische Pornodarstellerin und -regisseurin mexikanischer und walisischer Herkunft († 2007)
  • 31. Dezember: Gabriel Andrade, deutscher Schauspieler
  • 31. Dezember: Joe Judge, US-amerikanischer American-Football-Trainer
  • 31. Dezember: Tobias Rau, deutscher Fußballspieler
  • 31. Dezember: Margaret Simpson, Leichtathletin (Siebenkampf) aus Ghana
  • 00. Dezember: Gary Lundy, US-amerikanischer Schauspieler

Tag unbekannt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gestorben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Januar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lanza del Vasto

Februar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bill Haley & his Comets, 1954

März[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

April[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 01. April: Hans Ahrbeck, deutscher Erziehungswissenschaftler, Pädagoge und Hochschullehrer (* 1890)
  • 01. April: Karl Bechert, deutscher Politiker (* 1901)
  • 03. April: Stefan Herman, polnischer Geiger und Musikpädagoge (* 1902)
Leo Kanner ca. 1955
Hans Söhnker (1946)

Mai[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 01. Mai: Edmond Romulus Amateis, US-amerikanischer Bildhauer und Lehrer (* 1897)
  • 01. Mai: Tex Hamer, US-amerikanischer American-Football-Spieler (* 1901)
  • 01. Mai: Heinz Nittel, österreichischer Politiker (* 1930)
  • 01. Mai: Robert Stauch, deutscher Politiker (* 1898)
  • 02. Mai: David Wechsler, US-amerikanischer Psychologe und Intelligenzforscher (* 1896)
Wilhelmine Lübke
  • 03. Mai: Wilhelmine Lübke, deutsche Politikerin, Vorsitzende des Müttergenesungswerks (* 1885)
  • 05. Mai: Bobby Sands, nordirischer Widerstandskämpfer, Abgeordneter im britischen Unterhaus (* 1954)
  • 06. Mai: Bahadır Alkım, türkischer Archäologe (* 1915)
  • 08. Mai: Wolfgang Kunkel, deutscher Jurist und Rechtshistoriker (* 1902)
  • 09. Mai: Nelson Algren, US-amerikanischer Schriftsteller (* 1909)
  • 09. Mai: Fritz Umgelter deutscher Film – und Fernsehregisseur (* 1922)
  • 10. Mai: Bolesław Lewandowski, polnischer Komponist und Dirigent (* 1912)

Juni[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Carl Vinson
  • 01. Juni: Carl Vinson, US-amerikanischer Politiker (* 1883)
  • 01. Juni: Jan Zdeněk Bartoš, böhmischer Komponist (* 1908)
  • 04. Juni: Fritz Steuben, deutscher Schriftsteller (* 1898)
  • 04. Juni: Billy Starr, US-amerikanischer Country-Musiker (* ca. 1913)
  • 08. Juni: Lydia Lopokova, russische Balletttänzerin (* 1892)
  • 09. Juni: Colgate Darden, US-amerikanischer Politiker (* 1897)
  • 09. Juni: Allen Ludden, US-amerikanischer Moderator und Schauspieler (* 1917)
  • 10. Juni: Georg Abeler, deutscher Goldschmiedemeister, Uhrmacher und Gründer des Wuppertaler Uhrenmuseums (* 1906)
  • 12. Juni: Anton von Aretin, deutscher Politiker (* 1918)
  • 12. Juni: Mahmud Fauzi, ägyptischer Politiker und Premierminister (* 1900)
  • 12. Juni: Harri Bading, deutscher Politiker und MdB (* 1901)
  • 13. Juni: Jean-Louis Lafosse, französischer Automobilrennfahrer (* 1941)
  • 13. Juni: Alfredo Rampi, italienisches Unfallopfer (* 1975)
  • 14. Juni: Alberto Winkler, italienischer Ruderer (* 1932)
  • 16. Juni: Jule Gregory Charney, US-amerikanischer Meteorologe (* 1917)
  • 19. Juni: Lotte Reiniger, Scherenschneiderin, Silhouetten-Animationsfilmerin, Buchillustratorin (* 1899)
  • 20. Juni: Paul Joseph Z’dun, deutscher „komischer Radfahrer“ (* 1904)
  • 21. Juni: Johan Fabricius, niederländischer Schriftsteller, Illustrator, Journalist und Abenteurer (* 1899)
  • 22. Juni: Ernst Duschön, deutscher Politiker (* 1904)
Zarah Leander, 1938
  • 23. Juni: Zarah Leander, schwedische Schauspielerin (* 1907)
  • 23. Juni: Willi Bleicher, deutscher IG-Metall Bezirksleiter (* 1907)
  • 26. Juni: Werner Teske, Hauptmann des MfS und letztes Opfer der Todesstrafe in Deutschland (* 1942)
  • 26. Juni: Rosl Mayr, bayerische Volksschauspielerin (* 1896)
  • 28. Juni: Edward Anseele jr., belgischer Politiker und Widerstandskämpfer (* 1902)
  • 28. Juni: Peter Kreuder, deutscher Komponist, Pianist und Dirigent (* 1905)
  • 28. Juni: Terry Fox, kanadischer Sportler und Aktivist (* 1958)
  • 28. Juni: Ajatollah Mohammad Beheschti, iranischer Politiker, Vorsitzender des Revolutionsrats (* 1928)
  • 30. Juni: Eduard Marks, deutscher Schauspieler, Schauspiellehrer und Hörspielsprecher (* 1901)
  • 30. Juni: Bud Tingelstad, US-amerikanischer Automobilrennfahrer (* 1928)

Juli[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marcel Breuer, 1957

August[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Paddy Chayefsky

September[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 01. September: Vincenzo Agnetti, italienischer Konzeptkünstler, Fotograf, Kunsttheoretiker und Schriftsteller (* 1926)
  • 01. September: Paul Bausch, deutscher Politiker (* 1895)
  • 01. September: Ann Harding, US-amerikanische Schauspielerin (* 1902)
  • 01. September: Albert Speer, deutscher Architekt und hoher Funktionär während der NS-Zeit (* 1905)
Tadeusz Baird

Oktober[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anwar as-Sadat, 1980

November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 03. November: Edvard Kocbek, slowenischer Schriftsteller und Publizist (* 1904)
  • 03. November: Eraldo Monzeglio, italienischer Fußballspieler und -trainer (* 1906)
  • 03. November: Walt Szot, US-amerikanischer American-Football-Spieler (* 1920)
  • 05. November: Jean Eustache, französischer Filmregisseur (* 1938)
  • 05. November: Herdis McCrary, US-amerikanischer American-Football-Spieler (* 1904)
  • 07. November: William James Durant, US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller (* 1885)
  • 09. November: Rolf von Goth, deutscher Schauspieler und Hörspielregisseur (* 1906)
  • 10. November: Abel Gance, französischer Filmpionier (* 1889)
  • 12. November: Herman Pilnik, deutsch-argentinischer Schachmeister (* 1914)
  • 13. November: Gerhard Marcks, Bildhauer (* 1889)
  • 13. November: Mestre Pastinha, brasilianischer Kampfsportler (* 1889)
  • 15. November: Walter Heitler, deutscher Physiker (* 1904)
  • 15. November: Maulana Sadr ud-Din, Imam in der Wilmersdorfer Moschee zu Berlin, erster Missionar der islamischen Konfession Ahmadiyya Anjuman Ischat-i-Islam Lahore
  • 16. November: William Holden, US-amerikanischer Filmschauspieler (* 1918)
  • 20. November: Herbert Behrens-Hangeler, deutscher Maler, Grafiker und Schriftsteller (* 1898)
  • 20. November: Gerhard Bergmann, deutscher evangelischer Pfarrer, Evangelisation und Autor (* 1914)
  • 21. November: Harry von Zell, US-amerikanischer Rundfunk- und Fernsehsprecher, Schauspieler und Sänger (* 1906)
  • 22. November: Hans Adolf Krebs, deutscher, später britischer Mediziner und Biochemiker (* 1900)
  • 22. November: Dieter Bäumle, Schweizer Komponist (* 1935)
  • 25. November: Morris Kirksey, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger (* 1895)
  • 25. November: Margot Kalinke, deutsche Politikerin (* 1909)
  • 25. November: Shimamura Toshimasa, japanischer Schriftsteller (* 1912)
  • 26. November: Max Euwe, niederländischer Schachspieler und der 5. Schachweltmeister (* 1901)
  • 27. November: Lotte Lenya, österreichisch-US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin (* 1898)
  • 29. November: Natalie Wood, US-amerikanische Schauspielerin (* 1938)

Dezember[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 02. Dezember: Rudolf Prack, österreichischer Schauspieler (* 1905)
  • 02. Dezember: Iwan Wassiljewitsch Obreimow, russischer Physiker (* 1894)
  • 04. Dezember: Karl Gilg, deutscher Schachspieler (* 1901)
  • 06. Dezember: Harry Harlow, US-amerikanischer Psychologe und Verhaltensforscher (* 1905)
  • 06. Dezember: Kurt Paupié, österreichischer Publizistikwissenschaftler (* 1920)
  • 07. Dezember: Auguste Caralp, französischer Automobilrennfahrer (* 1892)
  • 08. Dezember: Big Walter Horton, US-amerikanischer Blues-Musiker (* 1918)
  • 14. Dezember: Edgar J. Anzola, venezolanischer Filmproduzent, Rundfunkpionier, Journalist und Karikaturist (* 1883)
  • 14. Dezember: Paolo Mosconi, italienischer Erzbischof (* 1914)
  • 15. Dezember: Max Steenbeck, deutscher Physiker (* 1904)
  • 16. Dezember: Karl Struss, US-amerikanischer Kameramann (* 1886)
  • 16. Dezember: Lawrence Edward Watkin, US-amerikanischer Schriftsteller und Drehbuchautor (* 1901)
  • 17. Dezember: Mehmet Shehu, albanischer Politiker und Premierminister (* 1913)
  • 17. Dezember: Franz Dahlem, SED-Funktionär, Mitglied des Politbüros des ZK und Kaderchef der SED (* 1892)
  • 17. Dezember: Edwin Erich Dwinger, Schriftsteller (* 1898)
  • 17. Dezember: Børge Ralov, dänischer Balletttänzer und Choreograph (* 1908)
  • 23. Dezember: Luther H. Evans, US-amerikanischer Politikwissenschaftler (* 1902)
  • 24. Dezember: René Barbier, belgischer Komponist und Professor (* 1890)
  • 25. Dezember: Heinrich Welker, deutscher Physiker (* 1912)
  • 26. Dezember: Günther Serres, deutscher Politiker (* 1910)
  • 27. Dezember: Hoagy Carmichael, US-amerikanischer Komponist, Pianist, Schauspieler und Sänger (* 1899)
  • 28. Dezember: Demetrio Aguilera Malta, ecuadorianischer Schriftsteller, Maler und Diplomat (* 1909)
  • 28. Dezember: Allan Dwan, US-amerikanischer Regisseur, Produzent, Drehbuchautor (* 1885)
  • 28. Dezember: Franco Giongo, italienischer Leichtathlet (* 1891)
  • 28. Dezember: Walter Erich Schäfer, deutscher Dramaturg und Generalintendant des Württembergischen Staatstheaters (* 1901)
  • 29. Dezember: Katharina Christine Augenstein, deutsche Fotografin (* 1899)
  • 30. Dezember: Karl Arndt, deutscher Offizier (* 1892)
  • 30. Dezember: Joseph Platz, deutsch-US-amerikanischer Schachspieler (* 1905)
  • 30. Dezember: Franjo Šeper, Erzbischof von Zagreb und Kardinal (* 1905)

Tag unbekannt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. spiegel.de: Die Kommunisten in der Falle gefangen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: 1981 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien