Beiträge zur Rechtsgeschichte Österreichs

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Die Beiträge zur Rechtsgeschichte Österreichs – BRGÖ sind eine wissenschaftliche, peer-reviewte Zeitschrift, die auf die österreichische Rechtsgeschichte spezialisiert ist und zweimal jährlich sowohl online als auch in einer Printfassung im Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften erscheint.

Gründung und Herausgeber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die BRGÖ wurden 2011 von der Kommission für Rechtsgeschichte Österreichs (KRGÖ) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften gegründet, die zwar 2012 aufgelöst, jedoch 2014 wiedererrichtet wurde und danach erneut die Herausgabe der BRGÖ übernahm. Die redaktionellen Arbeiten werden seit 2012 von einer Abteilung des Instituts für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien, der (seit 2017 so bezeichneten) „Forschungsstelle für Rechtsquellenerschließung“ besorgt.

Hauptherausgeber ist der Obmann der Kommission

Mitherausgeber sind die Kommissionsmitglieder

Ehemalige Herausgeber:

Inhalt und Erscheinungsweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die BRGÖ erscheinen zweimal jährlich; in der Regel enthält einer der beiden Bände die Referate einer im Vorjahr von der KRGÖ organisierten Tagung oder ist sonst einem speziellen Thema gewidmet, der zweite enthält vermischte Beiträge sowie als Abschluss einen Tätigkeitsbericht der KRGÖ über das vergangene Jahr. Die BRGÖ ist somit Organ der KRGÖ, steht aber auch allen anderen Rechtshistorikerinnen und Rechtshistorikern oder sonst an der Rechtsgeschichte interessierten Personen zur Publikation offen.

Die BRGÖ bringen Beiträge zur österreichischen Rechtsgeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Erfasst werden alle Bereiche der Rechtsgeschichte (Verfassungs-, Privatrechts-, Strafrechtsgeschichte) sowie auch angrenzende Bereiche (Rechtsvergleichung, Rechtsdogmatik, Soziologie, Politologie usw.). Der Begriff „Österreich“ im Titel bedeutet keine Einschränkung auf das Territorium der heutigen Republik, sondern ist weiter zu verstehen; auch Beiträge zur Geschichte der Monarchie und ihrer Nachfolgestaaten sowie zur Einbindung Österreichs in größere Einheiten, gehören hierher.

Die online-Fassung erscheint auf einer kostenpflichtigen Website des Verlags der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Ältere Ausgaben als der aktuelle Jahrgang sind frei zugänglich.

Peer-Review[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jeder Beitrag wird vor Veröffentlichung einer Peer-Review unterzogen, und zwar in einem double-blind-Verfahren, sodass weder die Gutachter die Person des Autors erfahren noch umgekehrt. Alle peers zusammen bilden den internationalen wissenschaftlichen Beirat der Zeitschrift. Er besteht derzeit aus den folgenden Personen:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]