Karl Heinz Füssl

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Karl Heinz Füssl (* 21. März 1924 in Gablonz, Tschechoslowakei; † 4. September 1992 in Eisenstadt, Burgenland) war ein österreichischer Komponist und Musikwissenschaftler.

Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Füssl ging zum Studium nach Berlin und begann seine Ausbildung bei Konrad Friedrich Noetel (Komposition), Gerd Otto (Klavier) und Hugo Distler (Chorleitung). Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ er sich in Wien nieder und begann sein Studium bei Alfred Uhl (Komposition), Erwin Ratz (Analyse), und Hans Swarowsky (Dirigieren). Füssl war auch als Musikkritiker tätig und wirkte als Lektor für die Universal Edition. Ihm wurden einerseits die Urtext-Ausgaben anvertraut, außerdem war er an der Veröffentlichung der Werke von Haydn, Mozart und Johann Strauss beteiligt. Seitens der Internationalen Gustav Mahler Gesellschaft wurde Füssl mit der Herausgabe der Gustav-Mahler-Gesamtausgabe betraut. Bei den Weltmusiktagen der International Society for Contemporary Music (ISCM World Music Days) wurden 1957 in Zürich Epitaph (Variationen für Orchester, Uraufführung) und 1964 in Kopenhagen das Concerto Rapsodico aufgeführt.[1][2] Er wurde am Wiener Zentralfriedhof bestattet.[3]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Programme der ISCM World Music Days von 1922 bis heute
  2. Anton Haefeli: Die Internationale Gesellschaft für Neue Musik – Ihre Geschichte von 1922 bis zur Gegenwart. Zürich 1982, S. 480ff
  3. Grabstelle Karl Heinz Füssl, Wien, Zentralfriedhof, Gruppe 74, Reihe 10, Nr. 89.
  4. Förderungspreis der Stadt Wien - Preisträger auf Wien Geschichte Wiki (Abgerufen am 19. Januar 2021)
  5. Preis der Stadt Wien - Preisträger auf auf Wien Geschichte Wiki (Abgerufen am 20. Januar 2021)